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Freitag, 29. Januar 2010

Kaffe Fassett Mystery Quilt 2010 - Monat 1 (2.Teil)



Endlich habe ich es geschafft, mein Nähzimmer fertig umzuräumen und auszumisten. Auf dem Nähtisch stehen jetzt nur noch meine Huskystar C20 und meine Huskylock 936 und neben den Maschinen ist viel Platz für meine vier (!!!) Schneidematten, von deren tatsächlichen Anzahl ich doch überrascht war. Das erste Projekt an meinem neugestalteten Arbeitsplatz war es nun endlich den ersten Monat des Kaffe Fassett Quilts fertig zu nähen, wo doch Monat 2 spätestens nächste Woche bei mir ankommen sollte.




So sieht meine persönliche Zusammenstellung der Stoffstreifen aus. Ich habe auf das empfohlene Zusammenstecken der Streifen verzichtet, denn ich finde, dass Nadeln einen gleichmäßigen Nähfluss behindern.

Fertig!

Gebügelt habe ich aber noch nicht. Ich bevorzuge es eigentlich, die Nahtzugaben zu einer Seite hin zu bügeln, anstatt sie, wie in der Anleitung empfohlen, auseinander zu bügeln. So werde ich abwarten bis die Streifensets weiterverarbeitet werden.

Montag, 18. Januar 2010

Kleines Nähtäschchen



Dieses kleine Täschchen und das Nadeletui habe ich in den letzten beiden Tagen genäht. Heute Morgen sind sie dann gemeinsam mit einem kleinen Stoffpaket, Garn und Stopfwatte auf die Reise nach Weimar gegangen. Dort hat morgen die Tochter einer Freundin Geburtstag. Die Kleine wird sechs, und bei deren letzten Besuch zum Jahreswechsel hier, hat sie mit grosser Begeisterung meine Stoffreste durchwühlt und kleine Kissen für ihre Puppen genäht.





Die Schnitte für die Tasche und das Etui stammen aus "Sew Sunny Homestyles" von Tone Finnanger. Natürlich sind alle verwendeten Stoffe in der Kleinmädchenlieblingsfarbe rosa.

Samstag, 16. Januar 2010

Babykrabbeldecke


Im April bekommt meine Cousine ihr erstes Kind, und vor einiger Zeit hat sie eine Spieluhr von Käthe Kruse (das Bild oben ist das Produktphoto von der  Website http://www.kaethekruse.de/index.php?seid=5&artid=969 ) geschenkt bekommen. Bei ihren Touren durchs Internet hat sie entdeckt, dass der Stoff der Uhr aus der Barcelona Serie von Westfahlenstoffe stammt. Daraufhin kam ihr der Gedanke, dass man aus den selben Stoffen wie bei der Spieluhr doch auch eine Babydecke nähen könne.

Gesagt, getan. Stoffe und Vlies bestellt, tja und dann Wohnzimmertisch und -boden freigeräumt und zweieinhalb Tage Dauerbeschäfftigung ;o)

Ich hab mindestens zehn Versuche gebraucht, um die richtige Form für das rote Herz in der Mitte zu finden. Und bei den Überlegungen, auf welche Art das Herz appliziert werden solle, hab ich mir schon ganz schön das Hirn zermartert (ist manchmal schon blöd, wenn frau absolut keine offenen Stoffkanten mag....) So habe ich letztendlich Vliesofix auf die Rückseite des roten Stoffes gebügelt, das Herz mit ca. 1cm Nahtzugabe ausgeschnitten, die Konturen mit Heftgarn markiert, um so die Nahtzugabe besser auf die linke Seite zu heften, dann den umgeschlagenen Rand vorsichtig gebügelt, um das Herz schliesslich auf den blauen Grund zu bügeln. Mit der Nähmaschine musste das ganze dann nur noch festgenäht werden.

Weil die Decke ja eher eine Unterlage zum Draufliegen beziehungsweise zum Krabbeln sein sollte, war ein möglichst dickes Vlies von Nöten. Das Cloud Loft Vlies von Hobbes Bonded Fibers hatte genügend Volumen dafür. Leider musste ich wieder einmal feststellen, dass das Maschinenquilten nichts für mich ist. Obwohl es nur insgesamt acht Herzen waren und der Quilt mit 1,02m x 1,48cm eigentlich eine angenehme Grösse hatte, war das Quilten mal wieder der totale Horror. Es war extrem schwierig den Quilt vernünftig unter der Maschine zu bewegen. Aber vielleicht liegt das auch am Modell und der Arm der Huskystar C20 ist einfach nur zu klein.

Na, letztendlich hat es ja geklappt. Heute hab ich meiner Cousine und ihrem Mann die Babydecke übergeben. Die beiden haben sich gefreut; und so sieht die fertige Decke aus:


Montag, 11. Januar 2010

Röhrende Hirschtasche

Zu Beginn dieses Postings muss ich wohl erwähnen, dass ich eine gleichaltrige Cousine habe, die ein Faible für aussergewöhnliche Taschen hat, leider aber nicht die Geduld sich die passenden Exemplare selbst zu nähen, und so bekomme ich immer wieder Anfragen mit passenden Photos als Inspiration von ihr.

Vor über einem Jahr hat sich eine Tasche aus Goblinstoff mit Hirschköpfen gesehen. Die Tasche sollte um die 150€ kosten. Dieser Preis war selbst für sie zu hoch, und so fragte sie, ob ich sie ihr nachnähen könne. Der Schnitt der Tasche war recht einfach. Das Problem war den passenden Stoff zu finden. Obwohl Hirsche ja bereits seit einiger Zeit "in" waren, gab es nirgendwo Stoffe mit Hirschköpfen, geschweige denn Goblinstoff. Selbst Aufbügelmotive waren nicht zu bekommen. Irgendwann letzten Frühling habe ich Spoonflower entdeckt. Eine Firma in den Vereinigten Staaten, die Meterware mit allenmöglichen Designs bedruckt. So habe ich mich schon halbwegs damit angefreundet, selbst einen Hirschstoff zu entwerfen, um ihn dann drucken zu lassen. Doch leider war es nicht so einfach.

Zu meinem grossen Glück tauchte aber Ende des Sommers bei stoffe.de doch tatsächlich ein Goblin mit Hirschköpfen auf! Bis auf den Pelzstoff für den oberen Rand der Tasche fand ich auch alle anderen fehlenden Stoffe dort. Bei Lucyfabrics.com bekam ich die Strassschnallen für die Henkel. Und den Kunstpelz fand ich nach längerem Suchen bei buttinette.

Mittlerweile war es schon Mitte Oktober und da meine Cousine im November Geburtstag hat, beschloss ich, ihr nichts von den Stofffunden zu erzählen, und ihr die Tasche zu diesem Anlass zu schenken.

Und so sah sie dann fertig aus:





Der Kunstpelz war sehr bescheiden zu nähen.


Innen hat die Tasche noch zwei Innentaschen: eine grosse sowie eine kleinere Tasche für Flaschen oder den Regenschirm an einer der beiden schmalen Seiten.

Meine Cousine hat sich übrigens  über die Tasche gefreut ;o)

Montag, 28. Dezember 2009

Kaffe Fassett Mystery Quilt 2010 - Monat 1

Ich habe ja lange im November überlegt, ob ich am Kaffe Fassett Mystery Quilts 2010 der Quiltzauberei teilnehmen sollte oder nicht. Den Thimbleberry  Quilt Club 2010 hatte ich auch schon länger ins Auge gefasst, aber letztendlich haben mir die Farben und Muster der grossmusterigen Stoffe nicht so gefallen und da ja alle Jahresprojekte auch nicht so ganz billig sind, wollt ich nichts machen, was mir von vornherein nicht so richtig gefällt. Naja, ob da ein Mystery Quilt so das richtige ist?
Aber mal schauen, der Quilt soll ja ganz bunt werden ohne einen Schwerpunkt auf eine Farbe oder einer Farbgruppe.

Letzte Woche Mittwoch ist dann das erste Paket des bei mir angekommen. Beim Auspacken war ich dann ehrlich gesagt schon ein wenig enttäuscht. In dem grossen braunen Karton befand sich "nur" ein DIN A4-Ordner mit den ersten paar Seiten der Anleitung für den ersten Monat sowie eine Stoffschnecke in hauptsächlich pinken Tönen. Und das für den doch recht stattlichen Monatsbeitrag. Aber es wird sicherlich auch Monatspakete geben bei denen das Verhälnis in die andere Richtung verschoben ist.




Der Quilt soll ja auch für Anfänger geeignet sein, aber ich weiss nicht, ob die Nähtipps in der Anleitung wirklich so gut sind. Anstatt den typischen Test für Nahtzugaben zu beschreiben, wird dort mehr Wert auf das Arbeiten mit Stecknadeln gelegt. Na, ich bin ja gespannt was da noch kommen wird und ob es auch noch Tipps gibt, die neu für mich sind.



Die Stoffschnecke besteht aus 5 mal 2 verschiedenen gleichlangen Streifen in Uni und in unterschiedlichen Mustern und Farbabstufungen im Pink-Rot-Violetten Bereich.


Sonntag, 13. Dezember 2009

Der Mohnquilt ist fertig!

...und das schon seit einiger Zeit. Aber wie das so ist, hat mal wieder etwas länger gedauert, bis zu meinem Post (auch wenn das keiner hier liest ;O) ....) Nun ja hier sind einige Bilder :

So sieht's aus, wenn man versucht die richtige Kombination an der einzelnen Blüten sowie deren Zusammenstellung herauszufinden.
Hier hatte ich meine fertigen 16 Blüten und musste leider feststellen, dass der Quilt so zu gross für die vorgesehene Wand war:


Also hab ich je eine Zeile und Spalte weggelassen. Aus den restlichen Blüten mach ich vielleicht noch nen kleineren Quilt oder ein paar Kissen mal schauen. Erstmal sind die sieben übrigen Blöcke wie in eine Kiste gewandert.



Gequiltet hab ich den Wandbehang dann so wie es im Buch vorgeschlagen war. Mit Farbverlaufsgarn in Strahlen von der der Mitte zum Rand.


Fertig!

Abschliessend sei noch mal gesagt, dass die Anleitungen in den Büchern von Bernadette Mayr gut und einfach verständlich sind. Ich bin jedenfalls gut damit zu recht gekommen. Einen kleinen Tulpenquilt aus dem "Blumen-Patchwork" hab ich ja schon mal genäht. Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Häuserquilt nach Bernadette Mayrs Anleitung beziehungsweise angeregt durch die Inspiration aus ihrem "Häuserpatchwork"-Buch.

Samstag, 20. Juni 2009

Tja, ist schon ein bisschen her....


Der letzte Eintrag ist ja schon ein paar Monate her. Aber ich habe es einfach nicht früher geschafft. Mittlerweile habe ich alle roten Stoffe auf die richtige Grösse zugeschnitten, sortiert, gestapelt und in Viertelkreisbögen auseinandergeschnitten, neu sortiert, nummeriert und fein säuberlich in eine Kiste gepackt


Und dort haben sie ertsmal gelegen und gelegen und gelegen.....


....bis letzte Woche. Dann habe ich angefangen die Einzelteile wieder zusammen zu nähen. Erst hab ich es mit dem Curve Master Presserfoot probiert. Das hat aber nicht so gut funktioniert. Wahrscheinlich, weil es keine gleichmässigen Kreisbögen sind. Der normale Nähmaschinenfuss war auch keine gute Wahl. Dann versuchte ich mein Glück mit meinem schmalen Reissverschlussfüsschen und das klappte super!


Und schon hatte ich einen Haufen Blocks fertig!
Sind zwar noch nicht alle - 20 Blöcke liegen noch wartend neben der Nämaschine - aber 2/3 der ersten Näharbeit ist erledigt.




Dann nur noch auseinanderschnipseln.....
einzelnen Block umdrehen...


mit dem wooden iron auf der linken Seite die Nahtzugaben flach drücken...



umdrehen und nochmal von der rechten Seite die Nähte flachdrücken...
und nach einiger Zeit war ein Stapel Blöcke fertig, um nochmal mit viel Dampf gebügelt zu werden.