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Freitag, 17. Juni 2011

Neue Wimpelketten



So sehen drei Wimpelketten fein säuberlich übereinandergestapelt aus. Rosa-Pink-Grün entwickelt sich langsam der beliebtesten Farbkombi für Mädchen.


Erik und Frieda sind wieder Richtung Ruhrgebiet gewandert. Cleo wird nach Kiel gehen, wenn ich meinen ersten Ball fertig hab, der dann gemeinsam mit der Wimpelkette verschenkt werden soll.


So sehen meine Wimpelketten von hinten aus.



Diese beiden Wimpelketten sind die ersten, die ich über DaWanda verkauft habe. :o)

Donnerstag, 9. Juni 2011

Holländischer Stoffmarkt in Hamburg



Letzten Samstag war es wieder mal soweit: in Hamburg hatte der Stoffmarkt Holland seine Zelte aufgeschlagen. Eine meiner Freundinnen und ich haben uns nicht vom heißen Wetter abhalten lassen und haben dort etwa fünf Stunden lang die Stände abgegrast. Und das war meine Beute: schöne Karostoffe in grün, orange, rot und schwarz, gecrashte Baumwolle in türkis mit weissen Blüten, grünen Blümchenjersey und rote Blümchenbaumwolle. Die letzten drei Stoffe hab ich ausreichender Menge für zwei Tuniken und ein Kleid eingekauft. Jetzt warte ich nur noch auf einen Schnitt aus Amerika. Leider braucht die Post sowie der Zoll immer etwas bis die Ware in good old Germany ankommt ;o)


Ausserdem sind eine kleine Auswahl an Knöpfen, elastisches Einfassband, eine grosse Rolle Schnittmuserpapier und eine neue kleine Schere in meine Einkaufstasche gewandert.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Little Quilt Swap 2011



Als bei den Quiltfriends ein neuer Little Quilt Swap startete, wollte ich auch wieder dabei sein. Anfang März bekamen wir unsere Swappartnerin zugeteilt und damit auch ihre Wünsche und No-Goes. Da sich mein Gegenüber überhaupt nicht mit Karos und Streifen, einem Grossteil meines Vorrates, anfreunden kann, und sie Batiks in kräftigen Farben liebt, mußte ich mal wieder shoppen ;o)
Zum Glück gibt es bei DaWanda Shops, die sowas ähnliches wie Charm Packs, nur kleiner und günstiger, verkaufen, so war es ganz einfach einen kleinen Vorrat an roten und gelben Batiks in 10x10cm zu bekommen. Den herrlichen hellgrünen Hintergrundstoff hab ich bei Kunst und Markt gefunden.
Dann ging es erstmal ans Rumprobieren, wie ich das Zuschneiderezept aus Bernadette Mayrs Blumenpatchwork umwandeln muss, damit die Tulpen klein genug sind, um einen Little Quilt zu zieren.

Danach konnte ich alle Stoffe für die Blüten zuschneiden:


Im Anschluss wurden an die Tulpenmitte die ersten Hintergrunddreiecke genäht, alles schön hintereinander, damit mir die Stoffspitzen nicht in den Untiefen meiner Nähmaschine verschwinden konnten:


Leider waren die ersten Hintergrunddreiecke etwas zu klein bemessen und ich hab dann sicherheitshalber schon mal einen schmalen Hintergrundstreifen an die obere Kante genäht. Und wie das bei der freien Schneidetechnik so ist, müssen nach jedem Nähschritt die Kanten nachgeschnitten werden:


Dann folgte das erste grosse Blütenblatt in Form eines Dreieckes:


Dann kam das zweite grosse Blütenblatt:


Und es folgten die unteren Hintergrunddreiecke. Teilweise sahen die Tulpen so schon recht spitz aus, aber dieser Eindruck änderte sich dann etwas beim Beschneiden der kleinen Blöcke:


Alle Blöcke waren unterschiedlich groß.


Eigentlich wollte ich ein quadratisches Format haben, aber nachdem ich unterschiedlich breite Zwischenstreifen eingenäht hatte, veränderte sich das Format in ein liegendes Rechteck:


Der fertigte Mittelteil sah dann so aus:


Der erste Rand ist etwa einen halben Inch breit. Der zweite Rand ist aus den übriggebliebenen Resten der Tulpen entstanden und etwa einen Inch breit.


Das Quilten war gar nicht so einfach. Denn um einen einigermaßen passensen Maßstab für ein Mäandermuster hinzukriegen, mussten die Kurven ziemlich klein und schmal werden. Zusätzlich hatte ich darauf verzichtet, die Tulpenstiele und Blätter aus Stoff zu nähen und habe sie stattdessen auf das Top gequiltet.



Das Label ist mit der Hand gestickt. Das find ich einfach schöner als die Schrift, die bei meiner Nähmaschine ist.


Die Blöcke sowie die Ränder habe ich in Inch genäht. Aber am Ende waren die Maße besser in cm zu messen. Inklusive Bindings kommt der fertige Quilt auf eine fertige Grösse von 39,5 x 30 cm.


Das ist der kleine Quilt, den herzenfan für mich genäht hat.


 Neben dem schönen Quilt hat Simone noch ein paar exotisch aussehende Teebeutel sowie vier farblich perfeckt passende Stickdöckchen mit ins Päckchen gepackt. Den Tee trinke ich zwar nicht, aber ich habe schon einen begeisterten Abnehmer in meiner Familie gefunden. Die Döckchen füllen meinen Stickvorrat auf ;o)


Vielen  Dank Simone!

Donnerstag, 19. Mai 2011

Puzzle Round Robin - Teil 5


Hui, vor dem Kiwiteilchen für Birgid hatte ich nach Sylvias DNA am meisten Respekt. Aber immerhin konnte ich dafür viele mai-, lind-, kiwi-, gras- und gelbgrüne Stöffchen kaufen ;o)


Auch hier hab ich wieder meine mehrfach erprobte Appliziermethode verwendet: Konturen auf Transparentpapier pauschen, Farbfelder festlegen, diese spielverkehrt aus Steam-A-Seam plus entsprechenden Stoff ausschneiden und dann auf den Hintergrundstoff bügeln.


Am aufwendigsten waren natürlich die ganzen keinen Kerne. Wenn ich mich nicht irre, waren es 32 verschiedengrosse und -geformte kleine schwarze Stoffflecken, und ich musste ganz schön aufpassen, dass keiner der Punkte durch irgendwelche ungeschickten Bewegungen auf nimmerwiedersehen vom Nähtisch verschwanden.


Nachdem die kleinen Kerne auf dem Stoff klebten, konnte das Maschienensticken losgehen.


Von Hinten sehen die Stickereien ja immer so schön abstrakt aus.


Hier ist das fertige Ergebnis und die dazugehörige Vorlage:


Dies ist mein fünftes Puzzleteil, das Silvia für mich genäht hat. Nach den letzten beiden Teilen ist dies wieder etwas dunkler in den Farben. Beneidenswert finde ich ja immer, wenn die einzelnen Bildbestandteile gepatched sind und nicht appliziert, so wie Silvia gearbeitet hat.
Damit sind alle Teile des Puzzle Round Robin ausgetauscht. Jetzt fehlt nur noch mein eigenes...


Freitag, 15. April 2011

Mug Rug Swap 2010




Der Mug Rug Swap bei den Quiltfriends liegt schon einige Zeit zurück - Übergabe war ja schon im Dezember - aber irgendwie bin ich einfach nicht dazu gekommen, einen Beitrag für meinen Blog zu schreiben. Organisiert wurde der Swap von quiltkücken und das Besondere war, dass jede Teilnehmerin mehrere Inspirationsphotos bereitstellen sollte, an denen sich die jeweilige Nähpartnerin orientieren konnte.
Das sind die beiden Mug Rugs, die ich für lyonelB genäht habe. Für den Tausch sollten zwei "Becherteppiche" genäht werden, die zu der bzw. den Lieblingstassen der Tauschpartnerin passen sollten.




Der rote Mug Rug ist für lyonelBs Teetassen.



Der blaue Mug Rug ist für die Kaffeetassen von Herrn lyonelB.

Beide Mug Rugs haben dasselbe Design und unterscheiden sich nur die verwendeteten Farben, die den Farben der Tassen entsprechen.
Das Schwierigste an diesem Swap war nicht das Nähen, sondern das Besorgen des Extras für die Beigabe im Päckchen. In keinem Geschäft weit und breit waren die Tassimokapseln für grünen Tee zu finden ;o) Erst ein Shoppingtrip nach Hamburg brachte das Ende der Suche *lach*

Dies sind die beiden Mug Rugs, die ich von Quilt-Ruebe bekommen habe; zusammen mit einem kleinen Minikerzenständer nebst Kerze sowie einer leckeren Tafel Niedereggerschokolade.



Besonders schön finde ich, dass die einzelnen Felder mit der Hand gequiltet wurden. Ich möchte das ja immer noch mal machen, aber leider fehlt mir ausgerechnet dafür die Geduld.


 

Sonntag, 10. April 2011

Puzzle Round Robin - Teil 4



Bei meinen Einträgen für den Puzzle Round Robin hänge ich auch schon zwei Puzzleteile hinterher....*tstststs*
Mein viertes Teilchen sollte ich für Hanna nähen. Leider hat Hanna keinen Blog, den ich hier vernetzen könnte.
Blöderweise hab ich bei diesem Puzzleteil meinen guten Vorsatz, Termine rechtzeitig einzuhalten, nicht erfüllt. Ich war richtig unmotiviert und hab einfach nicht die Kurve gekriegt, um richtig anzufangen. Draussen war das Wetter einfach zu schön und der Vorgarten sowie meine ersten Tomatenanpflanzversuche haben sich immer wieder vorgedrängelt ;o) Erst eine Woche nach Übergangtermin hab ich meine Arbeit zur Post geschafft. Und dass, wo die Vorlage von Hanna eigentlich gar nicht kompliziert war:


Die Arbeitsschritte waren diesselben wie bei den ersten und zweiten Puzzleteilchen: Konturen der Vorlage auf ein Transparentpapier übertragen. Diese Konturen spiegelverkehrt auf die Rückseite von Steam-A-Seam übertragen, auf den jeweiligen Stoff aufbügeln, ausschneiden. Dann mit Hilfe der Linien auf dem Transparentpapiers auf dem Hintergrundstoff positionieren und aufbügeln.
Im nächsten Schritt den Garnrollenvorrat plündern und alle Stoffstückchen umrunden sowie Schattierungen einarbeiten. Fertig!


Dies ist das Teilchen, das Manuela für mich genäht hat. Richtig super finde ich die Zusammenstellung der verschiedenen Blautöne im Wasser sowie die Umsetzung der Spiegelungen der Segel. Ich hab ja an Fliegengitter beziehungsweise -tüll gedacht, aber Manuela meinte, es wäre etwas anderes; sie hat für die Segel das Petticoat eines Kleides ihrer Tochter gekillt ;o)


Wie auch schon die anderen Teilchen, die ich bekommen habe ist auch dieses wieder wunderschön geworden!

Freitag, 18. Februar 2011

Puzzle Round Robin - Teil 3



So, die dritte Runde ist vorbei. Diesmal hab ich es sogar rechtzeitig vor dem Übergabetermin geschafft :o) Judiths Puzzleteil war das erste meiner zu bearbeitenden Teile, welches sehr viele Geraden aufwies. Ich hatte mich bis dato darum gedrückt, die einzelnen Stöffchen direkt aneinander zu nähen und hab dementsprechend lieber appliziert.
Diese Vorlage war nun wirklich gut geeignet, um genäht zu werden. Da ich aber einerseits ein bisschen faul bin, um alle Einzelteile auszumessen, die Nahtzugabe dazuzurechnen und dann ganz exakt zu nähen, andererseits aber schon recht hohe Ansprüche habe, was eine möglichst perfekte Ausführung angeht, gab es nur eine Lösung: Paperpiecing oder Nähen auf Papier!
Bis jetzt hab ich diese Methode noch nie verwendet, da ich die meisten Vorlagen dafür nicht so toll finde. Aber ich dachte, so schwer kann das ja nicht sein und zeichnete die Konturen auf ein Transparentpapier durch.


Zum Glück hatte ich vor Weihnachten schon in einer Prozentaktion bei der Flickenkiste diese ganzen tollen Stöffchen mit den mehr oder weniger regelmäßigen Strukturen gefunden. *was ist denn schon ein Swap, wenn man keine neuen Stoffe kaufen kann ;oD *


Bis der obere Teil fertig war, hat es schon etwas gedauert. Denn nachdem ich die Stoffe grob vorgeschnitten hatte, knobelte ich erstmal einige Zeit, wie die ersten beiden Stoffstücke auf das Papier gesteckt werden mussten, damit ich die erste Naht nähen konnte. Also zunächst einmal sämtlich Patchworkzeitschriften durchforsten nach ner Anleitung.
Ich war mir sicher, dass ich eine solche in mindestens jeder zweiten schon gesehen hab, aber jetzt...nichts. In meiner Vorstellung sah ich immer eine farbige Schritt für Schritt Anleitung, die war aber einfach nicht auffindbar. Zum Glück fand ich dann eine kleine Anleitung am Beginn der grauen Anleitungseiten in einer Lena's Patchwork und ich konnte loslegen.
Der Rahmen um das Fenster ist wieder mit Steam-A-Seam auf den fertigen Teil draufgebügelt.


Für den unteren Bildteil habe ich zunächst das grosse helle Farbfeld in freier Schneidtechnik mit einem passenden Farbverlauf von Hell nach Dunkel gestaltet. Die Umrandung in den dunkelen Tönen wurde wieder auf Papier genäht, und das runde Fenster sowie der Fenstersturz am unteren Bildrand sind wieder appliziert.


Beim Maschinensticken konnte ich dieses Mal viele der Linien und Schattierungen mit normalem Zickzack-Stich nähen. Nur für die dunklen Schattierungen am linken Bildrand musste ich die Maschine zum freien Sticken umbauen.


Als Judith am vergangenen Montag mein genähtes Teilchen in die Galerie der Quiltfriends geladen hatte, fiel mir zu meiner Schande auf, dass ich eine Linie beim Sticken vergessen hatte. Jetzt könnt Ihr ja mal auf dem oberen Bild suchen, wo das ist.


Das ist der Block, den Judith für mich in dieser Runde genäht hat. Diesmal haben wir uns in der Gruppe immer in Paaren gegenseitig benäht. An ihrem Block gefällt mir besonders, dass sie die Applikationen mit sauberen Kanten genäht hat, ganz ohne Zickzack-Stich; und dass Judith durchscheinenden Netzstoff für die Segel verwendet hat.
Bis jetzt hatte ich für jedes Teilchen, das ich genäht hab, irgendwann den Wunsch nach Organza oder Tüll. Da ich aber meist abends oder am Wochenende genäht habe und es hier kein Stoffgeschäft am Ort gibt, musste ich andere Lösungen für meine transparenten Farbverlaufsprobleme finden ;o)